Sturm der Liebe - Dem Herzen folgen (4407)
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00:00Ich wollte mit dir über die Veranstaltung nachersprechen.
00:07Und dein Interview.
00:09Lass mich warten, meine Ex hat sich beschwert.
00:12Du hättest wenigstens vorher mit mir drüber reden können.
00:14Und was hätte das gebracht?
00:15Maxi hat recht, es wirkt wirklich so, als würdest du versuchen, die Bichlheimer mit Freibier zu kaufen.
00:20Ich habe meine Spinnenphobie bewunden. Also es war mehr so eine Angst.
00:24Ach echt?
00:25Morgen machen wir noch so eine Art Schocktherapie.
00:27Aber dann fliege ich zum Miro nach Namibia.
00:30Wir haben heute eine geschlossene Gesellschaft.
00:32Da muss bestimmter Missverständnis vorliegen. Wenn wir nicht die geschlossene Gesellschaft sind, wer denn dann?
00:36Ich.
00:38Damit kommen Sie nicht durch.
00:40Das sehen wir dann.
00:42Das Bürgerbegehren können Sie jedenfalls nicht mehr stoppen.
00:44Und wenn Ihre Schwiegermutter den halben Ort kauft.
00:48Ich liebe dich.
00:50Und ich will mit dir zusammen sein.
00:54Und jetzt sag mir, dass du nicht genau das gleiche für mich empfindest.
00:57Nein, bitte nicht.
01:16Ich will mit dir.
01:46Ich will mit dir.
01:47Ich will mit dir.
01:48Ich will mit dir.
01:48Untertitelung des ZDF, 2020
02:18Vincent, du steigerst dich da in was rein.
02:21Ach ja? Dann sieh mich an und sag mir, dass du nicht dasselbe für mich fühlst.
02:26Wir haben uns entschieden, dem nicht weiter nachzugehen. Aus gutem Grund.
02:29Ja, aber wir haben...
02:31Nichts aber. Es ist das einzig Vernünftige.
02:34Vielleicht ist es das. Aber es passiert nicht oft, dass Menschen so starke Gefühle füreinander haben.
02:40Und es ist nicht nur das Körperliche zwischen uns. Da passiert viel mehr.
02:43Mach es doch nicht noch schwerer, als es ohnehin schon ist.
02:46Wir haben so ein Glück, dass Markus nichts gemerkt hat.
02:50Lass uns das jetzt nicht wieder alles aufs Spiel setzen, ja?
02:52Das darf nicht wahr sein.
03:04Hi, äh, Mirko, na? Wie, wie läuft das Warm-up mit deiner Filmcrew?
03:25Wir haben gerade Pause. Aber bisher machen alle einen total netten Eindruck.
03:29Das freut mich.
03:31Fehlt nur noch du.
03:33Was hat es denn mit der Überraschung auf sich, von der du gesprochen hast?
03:40Überraschung?
03:41Komm schon. Hier geht's gleich weiter.
03:45Okay, ich, ähm...
03:48Ich arbeite mit Fanny an meiner...
03:51Spinnenphobie. Und ich mache sehr gute Fortschritte.
03:53Wirklich?
03:55Heißt das...
03:56Du kommst vielleicht doch nach?
03:58Vielleicht.
03:59Wer weiß.
04:00Ich würde mich wahnsinnig freuen.
04:04Ist alles okay?
04:09Ruhig.
04:10Ich muss dir was sagen.
04:11Moment mal kurz.
04:14Äh, du, äh, es geht schon wieder los.
04:17Gar kein... Gar kein Problem.
04:18Ich liebe dich.
04:23Ich liebe dich auch.
04:38Und genau deshalb...
04:40frisst mir die Wagner faktisch...
04:44aus der Hand.
04:45Und ich bin Doppelagent.
04:52Haltet ihr das ernsthaft für eine gute Idee?
04:55Mir wird's ja wohl kaum etwas anvertrauen.
04:57Wenn wir so also an Insider-Informationen über die Wagner kommen?
05:01Und wir können sie wieder falsche Pferden locken.
05:03Wenn unseren Herrn Klee das mal nicht überfordert.
05:06Bitte?
05:07Nicht, dass er noch durcheinander kommt.
05:08Was soll das jetzt wieder heißen?
05:11In der Vergangenheit haben Sie schon einmal vergessen,
05:14wo Ihre Loyalität liegt.
05:16Siehst du, Werner, und genau das finde ich frech.
05:18Sitzt in Hamburg, kümmert sich um irgendwelche Privatangelegenheiten,
05:22während ich hier meinen Kopf für Madame und Monsieur hinhalte.
05:26Er ist ja immerhin noch dran.
05:28Also, Herr Klee will uns doch helfen,
05:31den Fürstenhof zurückzugewinnen.
05:33Und dafür können wir jeden Verbündeten brauchen, Christoph.
05:37So.
05:37Also schön.
05:42Und jetzt lasst uns keine Zeit mehr verschwenden.
05:45Wir müssen endlich herausfinden, wofür dieser Schlüssel ist.
05:49Und genau dafür habe ich das hier besorgt.
05:51Was ist das denn?
06:01Ein GPS-Tracker.
06:03Damit können wir jeden Schritt der Wagner überwachen.
06:06Und früher oder später wird sie uns zu ihrem Tresor führen,
06:09oder wofür auch immer sie sonst diesen Schlüssel braucht.
06:12Und wie willst du das Ding an Sie bringen?
06:14Das wäre doch eine schöne Gelegenheit für unseren Herrn Klee,
06:16zu zeigen, was er so drauf hat als Doppelagent.
06:18Und wenn Ihnen die Wagner so vertraut, wie Sie sagen,
06:22dann dürfte es doch kein Problem für Sie sein,
06:25den Trecker zu platzieren, ha?
06:27Warum lässt dich Christoph Saalfeld von deiner Ex so vor den Karren spannen?
06:52Sie hatten halt beide Anteile am Fürstenhof.
06:55Und jetzt machen Sie gemeinsame Sache, um meine Mutter wieder loszuwerden.
06:58Ja, aber sie hat doch nur indirekt was damit zu tun.
07:01Es reicht wahrscheinlich schon, dass sie sich für den Bau der Fabrik eingesetzt hat
07:04und das Investorin fungieren will.
07:07Henry, ich habe den Leuten in dem Radio-Interview Freibier angeboten.
07:11Wenn die jetzt gleich vor verschlossenen Türen stehen, dann...
07:13Oh, da verstehen die Bayern keinen Spaß.
07:15Das ist nicht witzig, ich meine es ernst.
07:17Dann stimmen Sie wahrscheinlich vor lauter Frust noch gegen mein Bauvorhaben.
07:21Am Ende zählen die besseren Argumente.
07:23Ja, aber so wirklich aktuell total unglaubwürdig.
07:28Okay, ähm...
07:30Wie wäre es denn, wenn wir hier auf der Straße einen Stand aufbauen und die Leute abfangen?
07:36Hier?
07:37Ja.
07:39Ehrlich gesagt keine schlechte Idee, aber wo willst du jetzt das ganze Freibier herbekommen?
07:44Ich habe da vielleicht eine Idee.
07:45Hey, ich bin's.
07:57Ähm...
07:59Du, ich brauche deine Hilfe.
08:02Noah macht das richtig gut, hm?
08:06Ob in der Zwischenzeit etwas passiert ist?
08:10Ja.
08:12Jede Menge.
08:15Aber das erzähle ich dir dann, wenn du wieder hier bist.
08:19Deine Freundin ist übrigens gerade hereingekommen.
08:23Sie lässt dich ganz lieb grüßen.
08:25Sie vermisst dich sehr.
08:27Ganz liebe Grüße zurück.
08:31Ja.
08:32Lass dir gut gehen, Markus.
08:35Bis dann.
08:42Was sollte das?
08:43Haben Sie Angst, Markus könnte jetzt erfahren, was hinter seinem Rücken so los ist?
08:49Frau Schwarzbach, ich bereue, was passiert ist.
08:52Aber ich kann es nun mal nicht ungeschehen machen.
08:55Und wenn Markus jetzt alles erfährt,
08:58wollen Sie wirklich, dass er seinen Sohn nochmal verliert?
09:01Wollen Sie ihm das antun?
09:01Diese Sache zwischen Ihnen und Herrn Ritter...
09:09...die ist definitiv vorbei?
09:11Ja.
09:12Es ist aus.
09:14Und ehrlich gesagt, hätte es niemals so weit kommen dürfen.
09:16Wahrscheinlich habe ich wirklich nicht das Recht, hier Sittenwächterin zu spielen.
09:27Heißt das?
09:30Ich würde mich raushalten.
09:33Markus zuliebe.
09:36Danke.
09:36Ich muss los.
09:44Was ist das?
09:45Amen.
10:16Die Lieferung ist angekommen.
10:18Na, schön.
10:20Ja, das freut mich.
10:22Gern geschehen.
10:24Dann wünsche ich euch viel Erfolg.
10:28Auf bald.
10:33Sollte mich jemand hintergehen,
10:36wird dieser jemand
10:38einen sehr hohen Preis bezahlen.
10:42Bei sowas kann man sich eigentlich auf mich verlassen.
10:45Häkli, was denn? Wir haben kein Bier mehr.
10:51Wie bitte?
10:52Ja, ich war gerade im Keller.
10:53Gestern hatten wir noch ein ganzes Fass
10:55und jetzt ist es weg.
10:56Bitte, das kann doch nicht sein.
10:57Doch!
10:58Was gibt es denn?
10:59Ja, was gibt es denn, Hanno?
11:00Was fehlt denn da?
11:02Offenbar ist das letzte Fassbier verschwunden.
11:04Keine Sorge, das wurde aber anders benötigt.
11:07Wir behelfen uns vorerst mit Flaschenbier.
11:11So, wer hat noch nicht? Wer will noch mal?
11:13Hier, lass dir schmecken.
11:20Alles okay?
11:21Henry, ich kann das nicht.
11:22Ich bin viel zu aufgeregt.
11:23Ich kann nicht vor Leuten.
11:24Okay, alles gut.
11:27Du schaffst es.
11:29Guck dir mal die Leute ab.
11:31Die lieben dich.
11:33Okay?
11:34Ich bin bei dir.
11:35Du schaffst es.
11:37Komm.
11:41Ach, Herr Sonnwichtler.
11:43Darf ich das mitnehmen?
11:44Danke.
11:47Wollen Sie auch ein Bierchen?
11:48Nein, vielen Dank.
11:49Zu heiß und zu früh.
11:51Okay.
11:55Hallo und herzlich willkommen.
11:57Mein Name ist Larissa Mahnke.
11:59Ich freue mich sehr, dass Sie heute alle so zahlreich hier erschienen sind.
12:02Leider mussten wir ein bisschen improvisieren, da uns das Bräustüberl in letzter Minute abgesagt hat.
12:07Ist doch sowieso viel schöner hier.
12:08So nämlich.
12:09Auf jeden Fall.
12:10Ja, gerne würde ich Ihnen heute einige Aspekte näher bringen.
12:15Und zwar schaffen wir mit dem Bau der Fabrik Ausbildungs- und Arbeitsplätze.
12:20Zum anderen können wir die Steuereinnahmen reinvestieren in den Umweltschutz.
12:25Entschuldigung, Frau Manke, zum Thema Umwelt hätte ich eine Frage.
12:30Ja, natürlich. Sehr gerne, Herr Sonnwichtler.
12:33Was passiert mit den Störchen, die schon seit Jahren auf dem Gelände brüten und misten?
12:38Das ist eine sehr wichtige und gute Frage.
12:40Darüber haben wir uns selbstverständlich auch schon Gedanken gemacht und ein Gutachten eingeholt.
12:44Ah ja?
12:46Ja, wir können mit den Störchen gemeinsam koexistieren.
12:49Und wie sollte das sichergestellt werden?
12:53Naja, in der brutfreien Zeit werden die Nester um ein paar Meter verschoben.
12:58Und auch der Lebensraum der anderen Tiere wird weitestgehend verschont.
13:02Und was heißt jetzt weitestgehend in dem Zusammenhang?
13:05Ja.
13:06Gerne würde ich jetzt erstmal mit Ihnen darauf anstoßen.
13:09In diesem Sinne.
13:10Prost!
13:11Prost!
13:13Hey, das war super.
13:17Danke dir.
13:25Erzählen Sie, was haben Sie rausgefunden?
13:27Die ehemaligen Eigentümer haben sich getroffen und unterhalten.
13:31Mhm. Und worum ging's?
13:33Ja, die wollen Ihnen ins Handwerk pfuschen und sich den Fürstenhof zurückholen.
13:37Naja, das ist ja nichts Neues.
13:39Und Sie setzen dabei aber voll auf den neuen PR-Manager.
13:41Den ich leider nicht einstellen werde.
13:42Frau Wagner!
13:44Nein, jetzt nicht!
13:46Was gibt's denn?
13:48Es geht um den Vertrag mit der Wäscherei.
13:51Sie sehen doch, ich bin in Gespräch.
13:53Es ist leider sehr dringend.
13:55Wir haben versäumt, die Option auf eine Verlängerung zu ziehen.
13:58Und jetzt weigert sich die Firma natürlich zu den gleichen Konditionen für uns weiterzuarbeiten.
14:05Ich wollte da jetzt nichts ohne Ihre Zustimmung machen.
14:10Bitte, hier ist die entsprechende Klausel.
14:21Wie ärgerlich.
14:23Wie konnten Sie das versäumen? Das war Ihr Job.
14:25Ich muss das irgendwie übersehen haben.
14:28Ich weiß nicht, wie mir das passieren konnte.
14:33Oder ich ruf dann einfach doch nochmal an bei der Brauerei.
14:36Mein Gott, vielleicht können die ja früher liefern.
14:38Also so ein Fass meine ich. Mit Flaschenbier komme ich generell nicht weit.
14:41Herr Klee, Sie halten mich auf dem Laufen.
14:44Selbstverständlich.
14:48Und Sie überprüfen, ob man da rechtlich noch was machen kann.
14:50Also, Sie waren doch Anwältin oder sind es oder wollen's doch sein.
14:55So, feste draufdrücken.
14:57Das geht jetzt gleich ins Labor, dann hast du morgen ein sicheres Ergebnis.
15:01Es könnte schon sein, dass der Test falsch positiv ist, oder?
15:02Solche Tests sind inzwischen schon zu 95 Prozent zuverlässig.
15:03Ja, dann gehöre ich vielleicht zu den fünf Prozent.
15:05Allzu große Hoffnungen würde ich mir an deiner Stelle nicht machen.
15:07Allzu große Hoffnungen würde ich mir an deiner Stelle nicht machen.
15:08Ja.
15:09Ja.
15:10Ja.
15:11Ja.
15:12So, feste draufdrücken.
15:13Das geht jetzt gleich ins Labor, dann hast du morgen ein sicheres Ergebnis.
15:18Es könnte schon sein, dass der Test falsch positiv ist, oder?
15:21Solche Tests sind inzwischen schon zu 95 Prozent zuverlässig.
15:24Ja, dann gehöre ich vielleicht zu den fünf Prozent.
15:26Allzu große Hoffnungen würde ich mir an deiner Stelle nicht machen.
15:30Ich habe einfach nicht das Gefühl, dass es stimmt. Ich bin nicht schwanger.
15:40Das Antibiotikum, das du genommen hast, könnte die Wirkung der Pille definitiv beeinträchtigt haben.
15:46Da habe ich nicht drüber nachgedacht.
15:50Käm eine Schwangerschaft denn wirklich so unpassend?
15:54Ich will keine Kinder. Und das ist jetzt auch einfach nicht der richtige Zeitpunkt.
16:01Hast du da mit der Falk drüber gesprochen?
16:04Ich hatte noch keine Gelegenheiten. Ich wollte erst mal das Testergebnis abwarten.
16:11Morgen hast du ja Gewissheit.
16:16Es war großes Pflaster.
16:22Danke.
16:26Und ich weiß auch ganz genau, was Sie jetzt denken.
16:28Aber es war nicht leicht. Es war überhaupt nicht leicht.
16:30Weil die Wagner derart misstrauisch ist.
16:32Die lässt ja ihre Handtasche keine Sekunde aus den Augen.
16:34Aber ich habe gewartet.
16:36Ich bin ruhig geblieben.
16:38Und im richtigen Moment habe ich zugeschlagen, Werner.
16:40Das heißt, sie trägt den Peilsender jetzt mit sich herum?
16:42Dann hoffen wir mal, dass sie ihn nicht sofort entdeckt.
16:45Ich mache das nicht erst seit gestern.
16:47Dann brauchen wir mal.
16:50Ja, das muss sie sein.
16:53Aha.
16:54Sie ist also in Bad Tölz.
16:56Nee, man kann ja da noch weiter rangehen.
16:59Okay.
17:00Sie befindet sich jetzt gerade in der Fürstensschwied.
17:03Sie sagt, dass das funktioniert.
17:05Sieht ganz so aus.
17:06Gute Arbeit, Erik. Danke.
17:08Stich zur Diensten, Werner.
17:10Ach so.
17:11Und ihr sagt mir Bescheid, wenn ich nicht zur Operation anstehe.
17:14Hm?
17:22Du traust ihm immer noch nicht über den Weg.
17:24Er hat sich zu oft für die falsche Seite entschieden.
17:27Er hat sogar damals mit der Kahlenberg gemeinsame Sache gemacht.
17:30Ja, aber das ist lange her. Mittlerweile ist er uns gegenüber loyal.
17:34Bist du dir sicher?
17:36Es ist kein Zufall, dass Sie Wagner ausgerechnet ihn rekrutiert hat.
17:41Wir können uns auf ihn verlassen, glaub mir.
17:44Und warum sollte ich dir das glauben?
17:47Ich habe ihm eine kleine Belohnung in Aussicht gestellt, wenn er uns hilft.
17:51Aha.
17:53Und was bitte?
17:55Werner.
17:56Ich sorge dafür, dass er auf Linie bleibt.
18:00Mehr musst du nicht wissen.
18:04Dann hoffen wir mal, dass du mit deiner Einschätzung recht behältst.
18:08Ja, werde ich.
18:09Ich fürchte schon, dass sie damit noch den ein oder anderen zum Umschwenken bringt.
18:16Oh Mist.
18:18Soll ich da von Frau Manke?
18:20Ja, ich bin vorhin zufällig an ihrer Freibierveranstaltung zum Bau ihrer Fabrik vorbeigekommen.
18:25Ja, aber sag mal, wieso findet denn die Veranstaltung überhaupt statt?
18:29Christoph Seifeld hat doch gesagt, dass er deswegen extra das Brötchen überschließt.
18:34Ja, das hat er auch.
18:35Aber Henry und Larissa Manke haben ihren Bierstand dann einfach auf der Straße aufgebaut.
18:39Ja.
18:40Ja, aber wegen so ein bisschen Bier ändern doch die Leute nicht gleich ihre Meinung.
18:44Ja, du, sie hat alle Einwände sehr geschickt pariert.
18:48Und sie hat behauptet, die Umwelt wird durch den Bau ihrer Fabrik nicht belastet.
18:52Das ist doch kompletter Unsinn. Haben die Leute ihr das geglaubt?
18:55Na ja, wie gesagt, sie war sehr überzeugend.
18:58So, also jetzt ist es an der Zeit, dass wir was unternehmen, bevor die Stimmung da umkippt.
19:04Ja, ja, am besten wir starten gleich morgen früh mit einer Gegenaktion für unseren Bürgerbegehren.
19:09Ja, hast du eine Idee?
19:10Ja, wie wäre es, wenn wir direkt von Haus zu Haus gehen und die Leute in einem persönlichen Gespräch überzeugen?
19:17Na ja, aber zu dritt werden wir ganz schlecht ganz Biedlheim abklappen können.
19:22Das stimmt, aber bis morgen früh bekommen wir schon noch ein paar Freiwillige zusammen.
19:26Ja.
19:56Na, du?
19:58Hey, Fanny, hi.
19:59Hey, ähm, darf ich?
20:02Ah, ja, klar, bitte.
20:10Du siehst ein bisschen betröppelt aus. Ist was passiert?
20:15Hm, passt schon. Ich mag dich nicht mit meinem Zeug nerven.
20:20Aber es bringt dir auch nichts, den Kummer in sich hineinzufressen.
20:23Also, wenn du drüber reden magst, dazu sind Freunde ja da.
20:32Ich hab gedacht, ich krieg's irgendwie hin mit Katja abzuschließen.
20:39Aber ich krieg's einfach nicht aus dem Kopf.
20:41Und?
20:43Und diese Anziehung zwischen uns, die geht nicht weg.
20:46Und ich seh sie und prompt stell ich mir vor, wie's wäre, wenn wir zusammen wären.
20:49Was natürlich nicht geht, ist mir klar und Katja will ja davon auch nichts wissen.
20:54Aber ich komm einfach aus diesem Gröbeln nicht raus.
20:59Vielleicht wär's besser, wenn du ihr erst mal aus dem Weg gehst.
21:03Und versuchst, dich irgendwie abzulenken.
21:06Und wie?
21:08Hm.
21:11Wie wär's mit ner Runde Darts?
21:16Oder traust du dich nicht gegen mich zu spielen?
21:19Es bringt nichts, dass ich dich gewinnen lasse.
21:22Das wär ja noch schöner.
21:24Wer mit dem ersten Fall näher am Bullseye dran ist, der fängt an.
21:27Okay.
21:37Das war gar nicht so schlecht, aber das geht noch besser.
21:45Nicht so schlecht, aber geht noch besser.
21:47Ja, fang an.
21:48Wenn du mir drei gleich hättest.
21:53Ja.
21:55Wenn du mir drei gleich hättest.
21:57Ja.
21:58Ja.
21:59Ja.
22:00Ja.
22:02Ja.
22:04Ja.
22:06Ja.
22:08Ja.
22:10Ja.
22:11Ja.
22:12Ja.
22:27Ja.
22:28Ja.
22:32Ja.
22:34Ja.
22:36Ja.
22:38Ja.
22:39Vincent, du musst mich hier rausholen.
22:58Ich kann leider nicht.
23:09Was ist damit?
23:39Ich kann leider nicht.
24:09Ohne dich hätte ich die Nacht nicht überstanden.
24:20Danke, dass du bei mir warst.
24:23Wo sollte ich denn sonst sein, wenn ich an deiner Seite?
24:28Ich liebe dich.
24:32Und ich dich.
24:39Ich werde immer für dich da sein.
24:44Egal was passiert.
24:50Ich ebenso dir.
24:51Ich bin dabei.
24:52Ich bin dabei.
24:53Musik
25:23Katja, guten Morgen
25:27Guten Morgen
25:30Martin
25:30Warst du zum Frühstück ausreiten?
25:35Ja
25:35Und du? Hast du Besuch?
25:40Dackel hatte zum Frühstück eine Tafel Schokolade mit Packung
25:43Oh
25:45Und? Wie geht's ihm jetzt?
25:48Hatte Glück im Unglück
25:49Katja
25:50Wie gestern
25:53Ich wollte dich nicht in Verlegenheit bringen
25:56Mein Verhalten war übergriffig
25:59Und es war dumm von mir, das alles wieder aufzuholen
26:03Wir waren uns einig, dass das vorbei ist mit uns
26:07Ja
26:09Nein
26:11Was?
26:15Vincent
26:15Wir müssen uns da dran halten
26:18Klare Verhältnisse sind das Beste für alle
26:21Richtig
26:23Es tut mir leid, dass ich immer noch
26:26Das
26:27Ich kann meine Gefühle nicht einfach so abstellen von heute auf morgen, okay?
26:32Lass uns einfach nicht mehr drüber reden, ja?
26:37Okay
26:37Dann noch einen schönen Tag dir
26:42Dir auch
26:43Was machst du denn hier?
27:01Nix
27:02Dich schickt der Himmel
27:05Warum?
27:07Ich habe doch den Wasserschaden
27:08Und jetzt ist diese riesen Vintage-Lieferung gekommen
27:12Und ich habe einen Lagerraum angemietet, aber die Sachen müssen verpackt werden
27:15Kannst du mir helfen?
27:16Ja, sicher
27:19Du scheinst müde zu sein
27:22Magst du erstmal einen Kaffee oder doppelt einen Espresso?
27:26Was ist mit dir?
27:29Ich habe mit Janik telefoniert
27:31Mit Janik? Warum?
27:33Bist du krank?
27:35Weißt du, ich wollte...
27:36Was ist denn los?
27:38Jetzt sag es mir halt
27:40Greta, du kannst mit mir immer über alles reden
27:42Ich habe einen Bluttest gemacht
27:44Hast du Eisenmaul?
27:45Nein!
27:51Ich bin schwanger
27:52Ja, wir nehmen zwei Cappuccino
28:20Gerne, komm sofort
28:22Christopher hat erzählt, dass der Tracker funktioniert
28:27Ja, wir bewachen die Wagner jetzt rund um die Uhr
28:30Ich habe diese App auch installiert
28:33Ne, schauen wir doch mal
28:35Im Moment befindet sie sich...
28:40Am Tölzer Bahnhof?
28:43Ich habe sie doch am Hotel gesehen
28:46Was will sie dort?
28:47Also bestimmt nicht mit dem Zug verreisen
28:50Die nimmt immer das Auto
28:51Vielleicht hat sie dort ein Schließfach
28:53Aber wir haben doch überprüft, dass es dort keine Schließfächer mit biometrischem Scanner gibt
28:58Was will sie dann dort?
29:01Lassen Sie uns das überprüfen
29:02Ich bestelle uns einen Sattel
29:04Warten Sie mal kurz
29:06Wie kann das sein?
29:10Ja, ich warte
29:10Funktioniert die App doch nicht richtig?
29:12Und sie hat ihre Handtasche nicht dabei
29:13Kann sie doch nicht selbstständig gemacht haben
29:16Ich sagte eben doch bereits
29:18Ich habe sie nur kurz im Laden auf dem Tresen abgestellt
29:21Ja
29:21Ja, und da war sie plötzlich verschwunden
29:23Keine Ahnung, da waren noch andere Leute
29:27Ja, natürlich will ich Anzeige erstatten
29:31Ich möchte, dass sie den Dieb fassen
29:33Wie, wird nur wenig Hoffnung?
29:38Verstehe
29:43Vielen Dank euch allen, dass ihr euch so kurzfristig Zeit genommen habt
29:52Wir wollen ja alle, dass die blöde Fabrik verhindert wird
29:55Was genau machen wir denn jetzt?
29:57Wir müssen versuchen, heute noch alle Unterschriften für das Bürgerbegehren zusammen zu bekommen
30:01Warum heute noch? Haben wir nicht noch ein bisschen Zeit?
30:03Nein, jeder Tag zählt
30:05Die Gegenseite geht mit Freibier und leeren Versprechungen auf Stimmempfang
30:09Ja, und da kann der Wind ganz schön schnell umschlagen
30:11Genau
30:11Und wie willst du in so kurzer Zeit die ganzen Unterschriften zusammenkriegen?
30:15Also wir haben uns gedacht, wir gehen in zwei Gruppen von Haus zu Haus
30:18Und versuchen die Leute in einem persönlichen Gespräch zu überzeugen
30:21Und dafür kriegen die auch alle eine Brezen
30:24Alle, auch die, die nicht unterschreiben
30:28Ja, natürlich, sonst wäre es doch Bestechung
30:30Ach ja?
30:31Ach, mei
30:32Okay, lasst uns loslegen
30:35Mami, du und Vincent, ihr könntet euch den Norden vornehmen ab dem Marktplatz
30:39Und Fanny und ich machen dann den Süden
30:41Von Marktplatz bis Almwiese
30:42Und ihr beiden könntet euch das Neubaugebiet im Osten vornehmen?
30:47Ja, dann klappern die Hildegard und ich die Gegend bei uns draußen
30:50Ja, wunderbar
30:51Dann lasst uns loslegen
30:53Wäre es nicht besser, wenn ich mit Fanny Richtung Süden gehe?
30:56Weil da sind die ganzen Bauernhöfe und die Landwirte, die vertrauen mir ja schon als Tierarzt
31:00Ich denke, ich würde da die meisten Stimmen bekommen
31:02Ja, klar, gut, dann machen wir beide den Norden
31:05Gut, wunderbar
31:07Viel Erfolg
31:07Ja
31:08Komm, wir gehen hier
31:09Aber eins verstehe ich nicht
31:15Habt ihr nicht verhütet?
31:18Ach, immer das Antibiotikum
31:21Dann war das doch von dir
31:22Ich habe ewig keins genommen und ich habe einfach vergessen, dass es die Wirkung der Pille beeinträchtigt
31:27Kannst du dir nicht doch vorstellen, sein süßes kleines Baby
31:30Nein, kann ich nicht
31:32Ich bin einfach kein Muttertier
31:35Mir reicht es völlig, die Verantwortung für mich und für meine Arbeit zu übernehmen
31:40Und mich rund um die Ohren so ein kleines Wesen zu kümmern, das völlig von mir abhängig ist
31:48Dafür liebe ich meine Freiheit so sehr
31:51Rita, ich kann dich ja verstehen
31:55Bei mir war das damals ähnlich, als ich mit Josy schwanger gewesen bin
32:01Und dann habe ich mich aber auf dieses Abenteuer eingelassen und ich bin heute so froh darüber
32:08Ja, jetzt wo Josy erwachsen ist
32:10Nein, das hat auch schon in der Schwangerschaft angefangen
32:14Durch die Hormone entwickeln sich Muttergefühle
32:18Und wenn du das erste Mal dein Baby in den Arm
32:22Yvonne, jetzt verklär das mal nicht
32:23Du hast Josy ständig bei deiner Mutter geparkt
32:27Ich weiß
32:27Weil du weiter Party machen und reiche Männer kennenlernen wolltest
32:31Ich weiß, dass ich nicht die perfekte Mutter war
32:33Aber Josy ist das Beste, was ich in meinem ganzen Leben zustande gebracht habe
32:38Aber wenn du ehrlich bist, ist dir das sehr spät aufgefallen
32:43Ich war blutjung und ich war völlig auf mich alleine gestellt
32:48Greta, du hast Miro
32:52Er möchte Kinder und er wäre die ganze Zeit an deiner Seite
32:56Es geht nicht in erster Linie um Miro
32:58Es geht um mich, um mein Leben
33:01Ich muss entscheiden, was wichtig für mich ist
33:04Und wähle, du sagst es ihm oder sonst jemandem
33:07Dann rede ich kein Wort mehr mit dir
33:10Ich sage nichts
33:12Das verspreche ich dir
33:13Aber du musst mir auch was versprechen
33:15Du bist noch in einem ganz frühen Stadium, stimmt's?
33:21Bitte überstürz nichts
33:23Überleg dir das alles in Ruhe
33:26Vielleicht änderst du die Meinung über das Baby
33:29Es ist kein Baby
33:31Es ist ein Zellhaufen
33:34Wie auch immer
33:36Bitte überleg es dir gut und lass dir Zeit
33:39Versprochen
33:40Ich muss das mal arbeiten
33:44Dieses hinterhältige Biest
34:00Tut's noch weh?
34:12Geht so
34:13Aber hey, immerhin hat die Besitzerin so ein schlechtes Gewissen gehabt
34:17Dass sie uns direkt eine Unterschrift gegeben hat
34:19Wenn Maxi wüsste, dass ich sogar mein Blut für die Aktion gebe
34:22Zeig mal bitte
34:23Ist nur ein Kratzer
34:26Wunderbar
34:29Wunderbar
34:29Vielen Dank
34:30Sie können sich hier gerne noch eine Breze nehmen
34:33Oh, vielen Dank
34:34Danke, wiedersehen
34:35Wiedersehen
34:36Seit dieser Freibier-Aktion ist die Stimme dann ganz schön gekickt, was?
34:42Ja
34:42Zumindest ein paar Leute konnten wir überzeugen
34:45Und?
34:4717 Unterschriften haben wir immerhin
34:49Hey, na?
34:53Hey
34:53Seid ihr schon fertig?
34:5523 Unterschriften
34:56Hey, nicht schlecht
34:58Sogar mehr als wir
34:59Wobei, wir sind noch nicht ganz fertig
35:00Und Fanny hat fast den Arm verloren
35:02Ja
35:02Was?
35:03Was ist passiert?
35:05Erst hat sich die Katze von mir streicheln lassen
35:07Und dann
35:07Vielleicht sollte man es desinfizieren
35:10Es ist ja zum Glück nur eine oberflächliche Wunde
35:13Zum Glück hattest du ja Doktor Ritter an deiner Seite
35:16Ja, und eigentlich wäre er für die Katze zuständig gewesen
35:20Und nicht für mich
35:21Ja, aber die hat sieben Leben
35:22Greta, du kommst genau richtig
35:31Hey, gibt's was zu feiern?
35:33Und ob ich
35:33Ich hab hier Zwischenprüfung bestanden
35:35Und das mit einer glatten Eins
35:36Oh, glattische Stimme
35:38Schreis auf dich
35:41Danke
35:41Aber wenn ich irgendwann Gesundheitsmanagerin bin
35:44Dann hab ich das euch allen zu verdanken
35:46Ach, wieso das denn?
35:47Ja, weil ich euch immer mit meinen Fragen nerven durfte
35:49Wenn ich irgendwas nicht kapiert hab
35:51Und weil du mich in den Pausen so gut abgefragt hast
35:54Pass mal auf
35:55Erfähren Sie die Wirkungsweise von Serotonin
35:57In der Steuerung des Essverhaltens
35:59Kam das dran?
36:00Ja, und viel schwierigere Sachen
36:01Aber ich hab's durchgerockt
36:03Also, lasst uns endlich anstoßen
36:05Greta, kannst du nicht?
36:09Bist du schwanger?
36:11Äh, Quatsch
36:13Auf Lale
36:15Gruß
36:16Auf Lale
36:17Ach, hundert, neun, hundert, zehn
36:43Ja, ja, ist schon gut
36:46Er sagt, ihr könnt langsam ein Stück Kuchen vertragen
36:49Hm, Hildegard kommt bestimmt gleich
36:52Ja, wie viel müssen wir jetzt da noch dazu nehmen?
36:55Hier haben wir nochmal 45
36:56Dann sind wir bei 155
36:58Ah ja, wie viel brauchen wir da nochmal insgesamt?
37:02Zehn Prozent der Einwohnerzahl
37:04Das sind...
37:05175?
37:05Genau
37:06Wenn wir jetzt die Stimmen, die der Dr. Rütter und die Fanny gesammelt haben noch dazuzählen
37:11Dann sind wir...
37:12Ja, knapp drüber
37:14Ja, nein, nein
37:15Aber nur drei Unterschriften
37:17Das ist doch großartig
37:19Nein, das ist es nicht
37:20Erfahrungsgemäß werden immer einige Unterschriften für ungültig erklärt
37:24Ah, okay
37:25Meinst du, sollen wir das Risiko trotzdem eingehen?
37:30Ich würde den Antrag schon ganz gerne heute noch einreichen
37:33Ah, Hildegard
37:34Ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben
37:37Mei, im Liebling saßen die Landfrauen und hatten ihr vierwöchentliches Kaffeekränzchen
37:42Und da habe ich mich halt dazu gesetzt
37:44Und hast quasi meinen Kuchen gegessen
37:46Ja
37:47Und der hat so gut geschmeckt wie überhaupt noch nie
37:50Ach, übrigens, bei der Gelegenheit habe ich auch noch ein paar Unterschriften gesammelt
37:57Hildegard
37:59Es sind...
38:00Neun, zehn
38:02Dann sind wir 13 Unterschriften drüber
38:06Das muss reichen
38:07Das heißt, unser Bürger will gern es durch
38:09Sag ich doch, Hildegard, du bist die Allerbeste
38:11Sag ich ihr seit über 40 Jahren
38:14Und du auch, Alvin
38:16Vielen Dank euch beiden
38:19Ohne euch hätte ich das niemals hinbekommen
38:21Aber jetzt Achtung, Herr Schilcher
38:25An den Ecktisch, da gehen nur vier, keine sechs Personen
38:27Dann vier
38:29Ja
38:30Ich freue mich auf heute Abend
38:32Alles klar, bis dann
38:33Ja, tschüss
38:35Alles okay?
38:38Ich glaube, mit dem Paltent hast vier geschlagen
38:40Das ist nicht dein Arzt
38:41Ja
38:42Hier wurde in die Handtasche geklaut
38:43Ja, weil nimmst du mich jetzt auf den Arm
38:45Nein
38:46Hier
38:47Laut Trecker
38:49Befindet sich der Dieb jetzt
38:51Unterhalb von
38:52Schwäbisch Hall
38:53Tisch sechs
38:55Ja, aber Ferner, das würde ja heißen, dass meine Aktion völlig umsonst war
39:00Ja, wir müssen doch mal von vorne anfangen
39:02Natürlich
39:02Ich schiebe einfach gleich den nächsten Paltcenter unter
39:04Ja
39:05Und zwar möglichst so, dass er nah am Körper ist
39:07Ich kann ihn auch in Ihre Unterwäsche einnähen
39:09Das ist keine schlechte Idee
39:10Sag mal, ihr habt doch nicht mehr alle Schlüssel im Kasten, oder?
39:12Die erste Aktion, die war schon gefährlich
39:13Aber die zweite
39:14Die wird ohne mich stattfinden
39:16Du hast doch nicht etwa Angst
39:17Äh, äh, äh, äh, Angst ist doch jetzt auch Quatsch
39:20Aber die Wagner
39:20Die ist unberechenbar, Werner
39:22Die hat mir gedroht für den Fall, dass ich sie hintergehe
39:24Und wenn die jetzt einen Trecker bei sich findet
39:26Dann zählt die eins und eins zusammen
39:28Dann hab ich ein paar Betonschuhe an
39:30Und dann schmeißt die nicht mit dich in den Bichlheimer Weiher
39:32Du hast Angst
39:33Angst, Werner
39:34Ist hier die passende Emotion im Angesicht des Todes?
39:37Sag mal, warum musst du immer alles überdramatisieren?
39:39Du sollst dann nur einen Peilsender anbringen
39:42Dann mach's doch selber, wenn's so leicht ist
39:43Du bist der Einzige von uns
39:44Wenn sie nicht im Verdacht hat, gegen sie zu arbeiten
39:46Ich bin der Einzige, der hier die Drecksarbeit macht
39:48Und damit ist jetzt Schluss
39:49Und ein Liegen Gruß an alle anderen
39:50Ach, Kuldigung
39:54Ist es denn für einen speziellen Anlass?
39:59Ja
40:00Ich will mit Christoph wieder mal so richtig schick ausgehen
40:03In unser Lieblingsrestaurant in München
40:04Und dann in ein Konzert
40:05Quality Time
40:07Wir werden schon was Schönes finden
40:09Ja, ein bisschen Zeit zu zweit können wir wirklich gut gebrauchen
40:12Die letzten Wochen war ein einziger Kram
40:14Die Konkurrenz schläft ja bekanntlich nie
40:16Das wollte ich nicht sagen
40:20Naja, du hast ja recht
40:22Die Wagner flirtet offensiv mit ihm vor einer Augen
40:27Dein Christoph würde dir niemals fremd gehen
40:30Ja gut, das mit mir und ihm
40:35Das war ja was völlig anderes
40:36Das war wirklich ein Ausrutscher
40:38Ich hab gedacht, ich müsste sterben
40:39Es war eine ganz andere Situation
40:41Ich dachte, ihr werdet getrennt
40:42Ich halte jetzt die Klappe, weil ich mach's noch schlimmer
40:45Ja, schon gut
40:46Ich mein, das war wirklich eine andere Situation
40:49Ja
40:50Und wenn Christoph sich wirklich zwischen dieser Natter und dir entscheiden müsste
40:54Er würde dich wählen
40:56Er liebt dich
40:57Ach, guck mal hier
40:59Das hier, das ist schön
41:00Das schmeichelt deinen Ton
41:02Ja?
41:03Mhm
41:03Probier's mal an
41:04Ja, mach ich
41:06Sag, ist das dein Schlüssel?
41:14Ja
41:14Ich musste wegen des Wasserschadens einen neuen Lagerraum anmieten
41:18Hat der zufällig ein biometrisches Schließsystem?
41:22Das heißt, du brauchst dafür einen Fingerabdruck?
41:24Ja, ich weiß, es ist ein bisschen teurer
41:27Aber ein riesen Lagerraum
41:28Und der ist direkt hier in der Nähe
41:30Hallo
41:57Hallo
41:58Wie geht es Ihrem Abend?
42:06Halb so wild. Ist ja nur ein Kratzer.
42:10Das freut mich.
42:17Ich muss mich bei Ihnen noch bedanken.
42:21Wofür?
42:25Dass Sie Vincent und mich nicht verraten haben.
42:29Ich wollte nicht, dass er Stress bekommt mit seinem Vater.
42:33Für eine Sache, die er sowieso längst bereut.
42:42Ich hoffe, es war nicht zu schlimm, vor allen anderen ein Paar vorzuspielen.
42:49Es war ja nur für kurze Zeit. Da kam gar keine richtige Pärchenstimmung auf.
42:54Bei Ihnen beiden ja sicher auch nicht.
42:59Zum Glück haben Sie und Vincent das ja geklärt.
43:04Oder?
43:06Ja. Ein für allemal.
43:08Ist wohl das für eine Dickse.
43:10Keks?
43:11Ich hätte nie gedacht, dass ich es so schnell schaffe, die Unterschriften zusammen zu bekommen.
43:22Ich hätte nie gedacht, dass ich es so schnell schaffe, die Unterschriften zusammen zu bekommen.
43:36Echt toll, dass alle mitgemacht haben.
43:38Das war ja klar.
43:39Immer in meiner Schicht.
43:40Danke dir.
43:41Bitte.
43:42Hallo.
43:43Hallo.
43:44Was darf es sein?
43:45Ich hätte gern ein Club Sandwich, allerdings ohne Mayonnaise und ein stilles Wasser, bitte.
43:58Ähm, einen Kaffee für mich.
43:59Alles klar.
44:01Übrigens, nur damit ihr Bescheid wisst. Wir haben jetzt genug Stimmen für unsere Bürgerbegern zusammen.
44:09Hildegard reicht die Listen gerade im Rathaus ein.
44:12Wow. Glückwunsch. Hätte nicht gedacht, dass sie das so schnell schafft.
44:17Danke.
44:19Am besten, ihr schaut euch schon mal nach einem neuen Standort für die Fabrikum.
44:23Naja, also ich glaube, wir warten jetzt erstmal die Abstimmung ab.
44:27Wir bekommen eh die Mehrheit der Stimmen.
44:30Ja, das sehen wir ja dann.
44:36Sag mal, auf welcher Seite bist denn du eigentlich?
44:39Auf deiner natürlich.
44:40Ach.
44:42Und warum hast du ihr gerade Glückwünsche ausgesprochen?
44:45Es kann doch nichts schaden, seine Gegner irgendwie ein bisschen in Sicherheit zu wiegen.
44:51Weil, das ist nur Taktik.
44:54Taktik, ja.
45:02Guten Morgen.
45:04Du strahlst ja so.
45:05Ich bin ja auch super drauf.
45:07Hab ich was verpasst?
45:08Oh, es geht wieder um Vincent Ritter.
45:09Wir haben uns gestern zufällig im Braustüber getroffen und hatten so viel Spaß beim Darts spielen.
45:14Okay.
45:15Und heute, da haben wir Unterschriften gesammelt und er hat sich dafür eingesetzt, dass wir eine Gruppe bilden.
45:20Wenn wir zusammen sind, dann fühlt sich alles immer so unbeschwert und leicht an.
45:30Was guckst denn du so komisch?
45:32Fanny, pass einfach ein bisschen auf.
45:39Vincent!
45:41Walter, hey.
45:43Was machst denn du hier?
45:44Ich...
45:46Du?
45:47Du?
45:48Ich muss dringend mit dir reden.
45:50Hat das ganz kurz Zeit.
45:51Ich hab hier Medikamente, die müssen in die Kühlung.
45:54Klar.
45:55Bis gleich.
45:56Das mit Katja Saalfeld, das ist beendet, das ist fertig, finito.
46:04Also, da läuft nichts mehr, wirklich.
46:05Das heißt aber nicht automatisch, dass er jetzt mit dir zusammenkommt.
46:08Ja, ich weiß.
46:10Aber zwischen uns, da hat sich was verändert.
46:14Das Paar haben wir nur gespielt, aber wir sind uns irgendwie dadurch näher gekommen.
46:20Und seitdem ist alles so viel Vertrauter zwischen uns.
46:25Und...
46:26Vincent verbringt wirklich gerne Zeit mit mir, das spür ich.
46:30Fanny, pass auf, dass du dich da nichts verrennst.
46:33Keine Sorge.
46:35Ich muss meine Gefühle aber nicht mehr wegdrücken, und das fühlt sich richtig gut an.
46:40Mhm.
46:42Ich weiß jetzt, dass es sich lohnt, für Vincent zu kämpfen.
46:50Ist denn irgendwas passiert?
46:55Nein, also...
46:57Ja.
46:59Ich...
47:01Ich hatte letzte Nacht so einen komischen Traum.
47:03Ich hab geträumt, dass ich im Gewächshaus eingesperrt war.
47:05Und du bist draußen vorbeigelaufen.
47:07Und dann hast du deine Hand gegen die Scheibe gedrückt und auf meine gelegt.
47:11Und dann hast du mir den Schlüssel gezeigt.
47:13Den Schlüssel?
47:15Ja.
47:16Ich hatte ihn die ganze Zeit selbst um den Hals hängen, verstehst du?
47:18Ja.
47:21Und dann ist mir wieder eingefallen, was du gestern zu mir gesagt hast.
47:25Dass sowas wie mit uns nur ganz selten passiert.
47:28Und du hast natürlich völlig recht.
47:30Ich dachte nur die ganze Zeit, ich muss vernünftig bleiben.
47:33Aber das hat überhaupt nichts gebracht, und jetzt will ich nicht mehr vernünftig sein.
47:38Das heißt...
47:40Ich will mit dir zusammen sein.
47:42Hier gewöhnlich wird der Zeigefinger gescannt.
47:49Und sie ist Rechtshänderin.
47:51Also konzentrieren wir uns auf den rechten Zeigefinger. Aber wie kommen wir an den Abdruck?
47:56Du hast recht.
47:58Herrgott noch mal!
48:00Seien Sie doch nicht so beflissen!
48:02Habe ich gesagt, ich bin fertig?
48:04Da scheint ja mächtig Sand im Getriebe Ihrer Beziehung zu sein.
48:08Geben Sie ihn frei.
48:10Er quält sich.
48:11Irgendwie kommt mir das alles noch unwirklich vor.
48:14Ist es nicht.
48:21Das hier...
48:25...ist berauschend genug.
48:28Auf jeden Fall.