Nachrichten des Tages | 27. März - Morgenausgabe
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NewsTranskript
00:00EU- und NATO-Staats- und Regierungschefs besprechen bei einem Gipfel in Paris,
00:05wie der Ukraine langfristige Sicherheitsgarantien ermöglicht werden können.
00:11Russland hat in der Ukraine einen groß angelegten Drohnenangriff auf mehrere Städte durchgeführt.
00:21Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat der Opposition inmitten von landesweiten Massenprotesten vorgeworfen,
00:27die Wirtschaft zerstören zu wollen.
00:31Erneut Proteste gegen das gesetzliche Verbot von Pride-Veranstaltungen in Ungarn.
00:40Weltleute werden am Donnerstagmorgen in Paris für einen hohen Steuersatz-Gipfel zusammenkommen,
00:45um die Langfristige Sicherheitsgarantien in der Ukraine auf den Boden zu legen.
00:50Laut der LSA Palace werden 31 Länder von der EU und NATO-Staaten,
00:58wie der UK, Norwegen und Türkei, teilnehmen.
01:01Am Donnerstagabend wird der französische Präsident Emmanuel Macron
01:04seinen ukrainischen Gegnern Volodymyr Zelenskyy beantworten.
01:10Was sind die wichtigen Themen, die am Donnerstagabend diskutiert werden?
01:15Das erste große Ziel ist es, die militärische und finanzielle Hilfe für die Ukraine zu stärken,
01:22mit jedem teilnehmenden Land erwartet, genau zu sagen, wie viel sie bereit ist, zu geben.
01:28Das zweite Ziel ist es, einen vollständigen Aufstieg zu erzielen,
01:32eine Idee, die bereits von der Ukraine akzeptiert wurde, aber nicht von der Russland.
01:37Und vielleicht der sensibelste Thema wird es sein,
01:41ob oder nicht eine Reassuranz-Force errichtet werden kann.
01:44Das bedeutet, ob oder nicht Kriegsruppen in die Ukraine übergeben werden können.
01:48Das ist eine Idee, die von Frankreich und der UK stark unterstützt wird,
01:52aber mit der Opposition, wenn es um Länder wie Polen und Italien geht, getroffen wird.
01:56Und trotz der steigenden Bedingungen zwischen den USA und der EU,
02:01ist der französische Präsident Macron bereit,
02:04den US-Präsidenten Donald Trump auf die Ergebnisse des Aufstiegs zu berichten.
02:10Ein groß angelegter Drohnenangriff auf Oktyrka in der ukrainischen Region Sumi
02:15hat mehrere Häuser, Geschäfte und ein Verwaltungsgebäude beschädigt.
02:19Der staatliche Katastrophenschutz berichtet,
02:21dass Rettungskräfte die Bewohner aus den betroffenen Gebieten brachten
02:25und Trümmerteile zur Untersuchung einsammelten.
02:28Weitere Angriffe erfolgten in Krivirih,
02:30sowie in den Regionen Cherkasy und Kirovohrad,
02:33wobei jedoch bislang keine Berichte über Opfer vorliegen.
02:36Die ukrainische Luftwaffe bestätigte,
02:39dass die russischen Streitkräfte über Nacht 117 Shahed- und Täuschungsdrohnen gestartet hatten.
02:45Davon wurden 56 zerstört und 48 von ukrainischen Abwehrsystemen gestört.
02:51Es ist einer der größten Drohnenangriffe der letzten Wochen,
02:54der die anhaltende Bedrohung für zivile Infrastruktur und militärische Ziele im ganzen Land unterstreicht.
03:01Die unerbittliche Art der Angriffe zeigt,
03:03wie verwundbar ukrainische Städte und Ortschaften auch fernab der Front sind.
03:08Die Behörden fordern die Bürgerinnen und Bürger auf, wachsam zu bleiben,
03:12während Russland seine Bombardierungen aus der Luft weiter ausweitet.
03:18Im Angesicht der landesweiten Proteste gegen die Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu
03:24hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Opposition beschuldigt, die Wirtschaft zu zerstören.
03:30İmamoğlu's Partei, die CHP, hat zum Boykott von Unternehmen aufgerufen,
03:34die ihrer Meinung nach die Regierung Erdoğan unterstützen.
03:37İmamoğlu wurde letzte Woche verhaftet, ihm werden Korruption und Terrorismus vorgeworfen.
03:42Erdoğan greift indes die Opposition scharf an.
04:00Viele halten die Verhaftung von İmamoğlu für politisch motiviert
04:04und für eine Maßnahme, einen wichtigen Herausforderer von Erdoğan
04:08vor den für 2028 geplanten Präsidentschaftswahlen auszuschalten.
04:14Seine Verhaftung löste die größte Welle von Straßendemonstrationen in der Türkei seit mehr als einem Jahrzehnt aus
04:21und vertieft die Sorge um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im Land.
04:26Demonstranten haben den Verkehr auf mehreren Brücken in Budapest blockiert,
04:31um gegen die Einschränkung des Versammlungsrechts zu protestieren.
04:35Die ungarische Regierungspartei Fidesz hat ein Gesetz durchs Parlament gebracht,
04:39das die Pride Parade, die im Juni stattfinden soll, verbietet.
04:43Die Behörden sollen Gesichtserkennungssoftware nutzen dürfen, um Bußgelder gegen Verstöße durchzusetzen.
04:49Akos Hadhasi, Mitglied des EU-Parlaments und Organisator der Pride Parade, erklärt, was hinter dem Verbot steckt.
05:20Die Demonstration verlief friedlich. Das neue Gesetz spaltet jedoch die ungarische Opposition.
05:26Mehrere Oppositionsparteien im Parlament halten es für wichtig, sich dagegen zu wehren.
05:33Die kürzlich gegründete Mitte-Rechtspartei Tiza bezeichnet das Thema als Ablenkung und bezog nicht weiter Stellung.
05:39Sie hat Umfragen zufolge derzeit mehr Zulauf als die Regierungspartei.
05:44Die Organisatoren haben weitere Proteste angekündigt.
05:49Die Niederlande will die Zahl seiner Soldaten bis 2030 von 70.000 auf 200.000 mehr als verdoppeln,
06:00bestätigte das niederländische Verteidigungsministerium.
06:04In einem Schreiben des Staatssekretärs für Verteidigung an die Abgeordnetenkammer heißt es, die Verteidigung stehe vor einem großen Wandel.
06:19Um den Umfang der Streitkräfte zu erhöhen, wird die Regierung allen Jugendlichen ab 17 Jahren eine Umfrage zusenden,
06:30um sie für den militärischen Dienst zu gewinnen.
06:33Diese Befragung ist zunächst freiwillig, könnte aber zur Pflicht werden, so die Regierung.
06:38Außerdem soll die Zahl der Reservisten erhöht werden.
06:42Diese Personen arbeiten dann in Teilzeit für das Militär in Kombination mit einer zivilen Tätigkeit oder einem Studium.
06:58Die Situation ist ernüchternd.
07:00Wohnungsmangel und steigende Immobilienpreise haben den Zugang zu Wohnraum in der EU zunehmend erschwert.
07:07Zwischen 2010 und 2023 stiegen die Mieten um durchschnittlich 22 Prozent und die Immobilienpreise um 48 Prozent.
07:17Die EU ist besonders an den Auswirkungen der Kurzzeitvermietung interessiert, die fast ein Viertel der touristischen Vermietungen ausmacht.
07:36Die EU möchte auch in den sozialen Wohnungsbau investieren und eine europaweite Rekrutierungsplattform ins Leben rufen,
07:43um den Mangel an Arbeitskräften im Baugewerbe zu beheben.
07:47Das EU-Parlament hat nun die Möglichkeit, die Wohnungsmangel zu steigern.
07:51Die EU-Konferenz mit den Mitgliedern der EU-Konferenz wird in den nächsten Jahren stattfinden.
07:56Die EU-Konferenz wird in den nächsten Jahren stattfinden.
07:59Das EU-Parlament hat nun einen Sonderausschuss zur EU-Wohnungskrise eingesetzt, der der Kommission innerhalb eines Jahres Empfehlungen machen soll.
08:06Die Vorsitzende des Ausschusses, Irene Tinagli, betont, dass es keine Einheitslösung für günstigen Wohnraum gibt.
08:29Die Art der Anleitung ist unterschiedlich. Es gibt Orte, wo neue Baukonstruktionen unvorstellbar sind.
08:35Man muss wirklich auf die existenden Infrastrukturen arbeiten, die Retrofitting, die Renovation.
08:42Es gibt Orte, wo man das Problem mit der Baukonstruktion wirklich lösen kann.
08:48Ich würde also keine Einheitslösung für günstige Wohnungen haben.
08:53Das Durchschnittsalter, in dem die Europäer das Haus verlassen, ist von 26 auf 28 Jahre gestiegen.
08:59Das Wohnungswesen fällt nicht in die direkte Zuständigkeit der EU. Ihr Handlungsspielraum ist daher begrenzt.
09:10Die Slowakei hat über das gesamte Land den Notstand verhängt. Inzwischen gibt es vier bestätigte Fälle der Maul- und Klaunenseuche.
09:18Um eine weitere Übertragung zu verhindern, ergreift das Land strenge Maßnahmen.
09:23Desinfektionsmatten an den Grenzübergängen zu Ungarn sollen Übertragungen und Infektionen verhindern.
09:30Tierärzte und Polizei überwachen die Situation vor Ort.
09:34In Ungarn wurde etwa 15 Kilometer von der slowakischen Grenze entfernt bei Bratislava ein neuer Ausbruch der Seuche festgestellt.
09:42600 bis 1000 Tiere müssen pro Betrieb beseitigt werden.
09:47Der slowakische Landwirtschaftsminister warnt vor Folgen für die Fleisch- und Milchindustrie.
09:56In Spanien hält der Dauerregen an. Leere Stauseen füllen sich zwar, doch es gibt auch weiter Überflutung.
10:01Im Vergleich zum durchschnittlichen monatlichen Niederschlagswert regnet es in den ersten 18 Tagen des Monats doppelt so viel.
10:08Auch normalerweise trockene Regionen wie Andalusien sind betroffen.
10:11Das Extremwetter folgt auf eine Dürre, mit der viele Teile Spaniens im letzten Jahr zu kämpfen hatten.
10:42Vorerst ist die Dürre in Spanien vorbei.
10:46Diese begann 2023 und führte zu Wasserknappheit in verschiedenen Regionen des Landes.
10:52Es ist fraglich, wie lange die Wasserreserven noch ausreichen.
10:56Das hänge davon ab, wie viel Regen Spanien im Frühjahr bekommt und wie heiß der Sommer wird.
11:02Bei Waldbränden in den südlichen Regionen Südkoreas sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen.
11:08Tausende mussten sich in Sicherheit bringen.
11:11Die Brände gehören zu den schlimmsten in der Geschichte Südkoreas.
11:15Aufgrund starker Winde haben sich die Waldbrände über Nacht ausgebreitet.
11:19Tausende Feuerwehrleute, Soldaten und weitere Einsatzkräfte kämpften gegen das Feuer.
11:24Ein historischer buddhistischer Tempel wurde zerstört.
11:28Ebenso wie Häuser, Fabriken und Fahrzeuge.
11:32Insgesamt fielen mehr als 43.000 Hektar den Flammen zum Opfer.